1. Mitteldeutsche Selbsthilfekonferenz am 18.05.19 in Halle

Im Rahmen der Aktionswoche Selbsthilfe der PARITÄT fand am 18.05.19 in Halle ( Händel Halle ) die 1. Mitteldeutsche Selbsthilfekonferenz der Länder Sachsen, Sachsen Anhalt und Thüringen statt. Etwa 400 Teilnehmer waren angereist, darunter auch Dr. Matthias Müller vom LV der Schwerhörigen und Ertaubten Sachsen e.V.! Im Foyer der Händel Halle stellten ca. 50 SHG und Verbände ihre Arbeit vor. Die Moderation der Veranstaltung hatte Christoph Graebel vom Neuland Quartier e.V. in Leipzig. Die Begrüßung und Eröffnung des Tages nahm der AOK Vorsitzende von Sachsen Anhalt, Herr Schröder, zusammen mit der Landesvorsitzenden der PARITÄT von Sachsen-Anhalt, Frau Naumann, vor. Die AOK war Hauptsponsor der Veranstaltung. Nach einer kurzen Podiumsdiskussion der Vertreter der PARITÄT aus den drei mitteldeutschen Ländern, referierte Frau Dr. Berndt, Wissenschaftsredakteurin der Süddeutschen Zeitung und Autorin des Spiegel Bestsellers „Resilienz – Das Geheimnis der psychischen Widerstandskraft“ in ganz beeindruckender und überzeugender Weise zur Stärkung der Selbsthilfe unter dem Thema „Was die Seele stark macht“. Sie arbeitete solche Faktoren, wie Krisen bewältigen macht stark, Dankbarkeit und Neugierigkeit sowie Optimismus als Fakten der Resilienz heraus. Dann schlossen sich Thematische Foren an, Dr. Müller nahm am Forum „Kommunikationskultur in der SH-Gruppenarbeit“, gehalten vom Kommunikationstrainer Matthias Myska aus Dresden, teil. Er stellte die 3 klassischen Verhaltenselemente der Kommunikation ( Flucht, Angriff, Verteidigung )vor. Nach der Mittagspause startete eine zweite Podiumsdiskussion unter der Leitung des Moderators, mit der Ministerin für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt, Frau Petra Grimm-Benne, mit Frau Antje Freege von der SHG „Wir helfen uns und Dir“, mit Frau Dr. Magdalene Stoph von der SHG psychisch Kranker und mit Frau Mike Vogth von der KISS ( Kontakt- und Informationsstelle ) des Saalekreises, zu diversen sozialen Problemkreisen. In einem weiteren Fachvortrag von Frau Celina Schareck aus Erfurt wurde die Kommunikation als Chance und Herausforderung für den Dialog der Generationen betrachtet. Sie versuchte den Wandel in der Selbsthilfe mit den Merkmalen der Y-Generation ( Jahrgänge 1980-1993 ) mit der Z-Generation ( Jahrgänge 1994-2010 ) zu begründen. In einer Die Zusammenfassung und Bewertung des Tages nahmen die Hauptorganisatoren der Veranstaltung, Frau Kauß von der PARITÄT Sachsen-Anhalt und Frau Rupp von der PARITÄT Thüringen vor. Ein sehr gut organisierter, mit vielen ehrenamtlichen Helfern und besten Versorgungsleistungen ging nachhaltig zu Ende.

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