Herbsttagung des DSB Landesverbandes Bayern in Regensburg

Die diesjährige Herbsttagung des Landesverbandes der Schwerhörigen und Ertaubten Bayern fand vom 04.-06.10.19 in Regensburg im IBIS Hotel in der Nähe  des Hauptbahnhofes statt. Neben den Mitgliedern des Landesverbandes Bayern waren auch die Landesverbände der Schwerhörigen und Ertaubten aus den Nachbarländern Baden-Württemberg, Hessen, Thüringen und Sachsen mit eingeladen. Aus Baden-Württemberg war der 1. Vorsitzende Dr. Werner Johst mit seiner Frau angereist, aus Thüringen war unter dem Vorsitzenden, Jens Elschner, eine 10 köpfige Delegation des Landesverbandes der Hörgeschädigten mit ihrem Hör- und Beratungsmobil nach Regensburg gekommen. Aus Hessen war leider kein Vertreter von den Schwerhörigen anwesend, aus Sachsen war die stellvertretende Vorsitzende des Landesverbandes Frau Beate Dietmann und der Leiter des Büros und der EUTB Stelle des Landesverbandes Dr. Matthias Müller angereist. Aus den Regionen Allgäu, Ingolstadt, Schweinfurt, Nürnberg, München und Regensburg waren die Vertreter der Mitgliedsorganisationen ( Vereine und Selbsthilfegruppen ) zur Tagung vertreten. So stand der Eröffnungstag in Regensburg unter dem Thema „Kennenlernen und Erfahrungsaustausch“ mit den Gästen in der Arbeit mit Schwerhörigen und Ertaubten. Am zweiten Tag gab es die Begrüßung der Teilnehmer durch den Bürgermeister für Jugend, Sport und Soziales der Stadt Regensburg, Herrn Jürgen Huber, danach begannen die Fachvorträge. Zuerst referierte Dr. Kratzsch, Chefarzt der VAMED Rehaklinik für Hörgeschädigte in Bad Grönenbach zum Thema „Rehabilitation bei Schwerhörigkeit – was bringt mir das?“ In seinen sehr umfassenden, gut verständlichen Ausführungen ging er an Hand von Praxisfällen aus der Klinik auf die Wege, Inhalte und Ziele der Rehabilitation ein. In der anschließenden Diskussion konnten die Anwesenden ihre Erfahrungen aber auch Fragen zur Rehabilitation ausführen. Nach der Mittagspause war Dr.-Ing. Markrum von der HNO/CI – Abteilung des Universitätsklinikums Regensburg als Referent gekommen, um über Vorbereitung und Nachsorge einer CI-Implantation zu berichten. Dabei war sehr beeindruckend, mit welchen hohen Qualitätsanforderungen das Klinikum arbeitet. Die anschließende Diskussion brachte weitere Details zur CI-Betreuung hervor. Am Abend gab es die Berichte der Gäste Landesverbände an die Mitglieder in Bayern. Der Abschlusstag begann mit einem Referat von Frau Palsherm, der stellv. Geschäftsführerin der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst- und Wohlfahrtspflege ( BGW ) in Bayern. Sie stellte die Vorteile und Absicherungen der Haupt- und Ehrenamtlichen in der gesetzlichen Unfallversicherung vor. Nach der Diskussion zu den Ausführungen berichtete Frau Kretschmer vom Paritätischen Wohlfahrtsverband Bayern von der neuen Förderrichtlinie der Krankenkassen zur Pauschal- und Projektförderung sowie von der Landesförderung ( pauschal mit 400€ ). Die mitgebrachten Anträge konnten so praxisnah durchgesprochen werden. Nach der Mittagspause stelle sich die EUTB Stelle des Landesverbandes Bayern vor. In einer sehr angeregten Diskussion kam es zu den Zielen, Methoden und Ergebnissen der EUTB Beratung, da die Gäste Landesverbände ebenfalls alle EUTB Stellen unterhalten. So verging die Zeit enorm schnell und eine erfolgreiche Tagung ging zu Ende, mit dem Versprechen nächstes Jahr wieder eine Herbsttagung zu organisieren.

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