Offizielle Einweihung der EUTB – Beratungsstelle des DSB Landesverbandes Sachsen und Inbetriebnahme des HÖRmobil

Am 22.02.19 hatte der DSB Landesverband der Schwerhörigen und Ertaubten Sachsen e.V., als Träger der EUTB Stelle, einer von ca. 500 in Deutschland, zur offiziellen Eröffnung dieses neuen Arbeitsgebietes, eingeladen. Verbunden war der Termin mit der Inbetriebnahme des HÖRmobil, einem VW Crafter mit barrierefreien Innenausbau für Menschen mit Behinderungen, vordergründig natürlich für Hörgeschädigte. Der Einladung waren 62 Vertreter aus Politik, Wirtschaft und von Ämtern und Behörden aber auch von anderen EUTB-Stellen aus Thüringen, Berlin und Sachsen gefolgt. Nach der Begrüßung und Eröffnung der Veranstaltung durch den Vorsitzenden des DSB Landesverbandes, Herrn Joachim Schlippe, ergriff der Leiter der EUTB Stelle, Herr Dr. Matthias Müller das Wort und erläuterte Inhalt und Ziel der EUTB Arbeit. Gleichzeitig präsentierte er den Werbefilm der Fachstelle Teilhabe in Berlin zur EUTB Arbeit mit dem Peer Counseling Prinzip, d.h. Betroffene ( Menschen mit Behinderungen ) beraten Betroffene. Außerdem ging er auf die Besonderheit der EUTB Stelle des DSB Landesverbandes ein, ein mobiles Angebot für Sachsen zu besitzen. Damit kann die EUTB Arbeit vor Ort, in jeder Region des Freistaates Sachsen, angeboten werden, vordergründig natürlich wegen der Betroffenenkompetenz für Hörgeschädigte. Mit diesem HÖRmobil müssen lt. Auflage, 25 Städte in Sachsen zweimal pro Jahr aufgesucht und eine Beratung angeboten werden. Frau Anett Zimmermann, die dritte Mitarbeiterin in der EUTB Stelle und CI-Trägerin, wird sich dieser Herausforderung stellen. Damit ist eine flächendeckende, unabhängige Beratung möglich. Die Termine des HÖRmobil in den Städten werden in enger Zusammenarbeit mit den in der dortigen Region ansässigen EUTB Stellen, wovon es 31 in Sachsen gibt, realisiert. Somit fand die Präsentation des HÖRmobil reges Interesse. In Grußworten äußerten sich die Anwesenden zu den neuen Angeboten und boten ihre Zusammenarbeit und Unterstützung an. Entscheidend dabei wir die Vernetzung und gegenseitige Nutzung der betroffenen- bzw. fachspezifischen Kompetenzen sein. Mit einer Stärkung der Anwesenden bei guten Gesprächen und Begegnungen klang die Veranstaltung am Nachmittag aus.

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