Regionale Schulungsveranstaltung zur Qualitätssicherung der EUTB- Angebote in den ostdeutschen Bundesländern

Am 10. 12. 2018 fand auf Einladung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS), sowie deren Partnern „Fachstelle Teilhabeberatung“ und gsub (Gesellschaft für Soziale Unternehmensberatung) Berlin, die 3. Regionale Schulungsveranstaltung zur Sicherung der Qualität in den EUTB- Beratungsstellen statt. Ca. 60 Vertreter, aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Berlin, waren in das „Tagwerk“ Berlin -Lindenstraße 85 angereist, um für ihre Arbeit in den EUTB-Stellen neue Impulse und Inhalte zu erfahren. Seitens der EUTB- Beratungsstelle des Landesverbandes der Schwerhörigen und Ertaubten Sachsen e.V.  in Chemnitz nahm daran dessen Leiter, Dr. Matthias Müller, teil. Die Begrüßung der Teilnehmer und den Impulsvortrag zu dem Tag nahm Vanessa Ahuja, Abteilungsleiter V im BMAS, vor. Der Tag war in zwei inhaltliche Teile geteilt. Am Vormittag referierten die Veranstalter der Konferenz zu ausgewählten Themen zur Qualitätssicherung aus deren Sicht. Danach schloss sich eine Podiumsdiskussion zum Tagesthema mit EUTB- Beratern bzw. den Trägern von EUTB-Stellen an. Leider konnte die geplante Teilnehmerin aus Sachsen (Fr. Schrimpf – Autismus e.V. Leipzig) nicht daran teilnehmen, da der Bahn-Streik den Bahnverkehr nach und in Berlin zum Erliegen gebracht hatte, was analog auf einem Drittel der Teilnehmer auch zutraf. Nach der Mittagspause ging es in die Foren, ein Pflichtforum zum Thema: „Zuwendungen/Mittelabruf der EUTB- Stellen“ musste je ein  Vertreter einer EUTB- Stelle absolvieren, ansonsten bestand Wahlfreiheit zu drei weiteren angebotenen Themen:

– Qualität in der Beratung

– Vernetzungsarbeit/Vorgehen in der Praxis

– wissenschaftliche Begleitforschung

Dafür stand bis 16 Uhr Zeit in zwei Durchgängen (Wechsel der Foren) zur Verfügung. Leider waren die Foren inhaltlich nicht sehr gut vorbereitet, sodass es wenig Erkenntniszugewinn gab. Den Abschluss des Tages bildeten resümierende Statements des Vertreters der Bundesländer, Herr Richard, vom Sozialministerium in Magdeburg (Sachsen-Anhalt) und Herrn Polczyk vom BMAS Berlin, beide betonten die Bedeutung  der EUTB’s zur Stärkung der Selbsthilfe, die „Verstetigung“ der Angebote über 2022 hinaus und die qualifizierte Arbeit vor Ort zur Sicherung praktischer Inklusion von Menschen mit Behinderungen. Ein gut organisierter aber inhaltlich schwach und barrierefrei nachbesserungs würdig vorbereiteter Tag ging mit vielen noch offenen Fragen zu Ende.

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